Erbsenblattlaus

Bei der Erbsenlaus handelt es sich um eine Blattlausart, welche nur die Erbsenpflanzen befällt,
um sich von deren Planzensaft zu ernähren.  Die Läuse haben eine Größe von ca. 1-1,5mm
und besitzen eine hellgrüne Farbe. Sie werden von allen Pfeilgiftfröschen gerne als Futter
angenommen und sind eine sehr kohlenhydratreiche Futterquelle. Der Ertrag ist gegenüber
anderen Läusen sehr hoch. Bei der Zucht kann es zu Problemen mit Erdfliegen oder kleinen
Schlupfwespen kommen.

Erbsenblattläuse

Zucht:
Zur Zucht benötigt man mehrere Heimchendosen mit Deckel oder Becher mit Deckel
und ungedüngte Blumenerde oder Kräutersaaterde. Man lässt die Erbsen mehrere
Stunden im kalten Wasser aufquellen. Nach dem Quellen werden die Dosen ca. 4cm
mit angefeuchteter Erde aufgefüllt. Darauf legen wir gleichmäßig verteilt die Erbsen
und verschließen das Ganze mit dem Deckel. Nach 2-3 Tagen an der Fensterbank sind
die kleinen Erbsen ausgekeimt und der Deckel kann entfernt werden. Sobald die
Pflänzchen 5-6cm erreicht haben, impft man mit ein paar Läusen an und lässt den
Ansatz ca 1 Woche in Ruhe bei genügend Licht stehen, danach kann "geerntet"
werden. Für eine laufende Zucht ist es nötig im Abstand von einer Woche neu
anzusetzen, damit eine kontinuierliche Zucht gewährleistet ist. Die Läuse verringern
ihre Vermehrung und beginnen winterharte Eier zu legen, sobald die Beleuchtung-
sintensität 14 Stunden täglich unterschreitet.
In Wintermonaten und an Tagen mit wenig Licht muss mit einer Lampe die Zucht am
Laufen gehalten werden. Läuse bringen lebende Nachkommen durch Jungfernzeugung,
bei Abfall einer bestimmten Beleuchtungszeit bricht die Zucht durch Eiablage zusammen.
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