Keimen von Wirtspflanzen

Beim Keimen von Wirtspflanzen kann man eigentlich nicht viel falsch machen, wenn man nach folgender Methode vorgeht. Wichtig ist neben der richtigen Quellzeit auch die Keimfähigkeit der gekauften Samen. Ich verwende nur noch Weizen und Erbsen mit Bio-Qualität, da diese genausogut keimen als gekaufte Sämereien aus dem Gartenhandel.



Schritt1: Quellen der Samen


Zum Quellen von Erbsen und Weizen, gibt man diese einfach in einen Becher und bedeckt die benötigte Menge an Samen mit dem doppelten an kalten Wasser. Diese lässt man dann zwischen 6 und 24 Stunden im Wasser quellen.
 
gequellte Saaten in Wasser
 


Schritt2: Spülen


Nachdem die Samen ausreichend gequellt sind, haben sich im Wasser Eiweißverbindungen der Samen gelöst. Dadurch ist es nötig die Körner 2 mal mit klarem wasser nachzuspülen, was die Schimmelbildung beim Keimen erheblich reduziert.
 


Schritt3: Aussaat


Nun bereiten wir unsere entsprecheden Behälter zur Aussaat vor, indem wir eine Schicht von ca. 3cm handelsübliche Kräuter- oder Tomatenerde ins Gefäß einbringen.
 
Becher mit Erde gefüllt
 


Schritt4: Sähen


Jetz können wir unsere Samen auf der Erde gleichmäßig verteilen und mit leichten Druck im Substrat andrücken.


 
Saaten auf der Erde verteilen
 


Schritt5: Anfeuchten


Befeuchten Sie die Erde leicht mit kalten Wasser um die Substratfeuchte zu erhöhen.
 


Schritt5: Keimen lassen


Um eine gleichmäßige und konstante Luftfeuchtigkeit zu gewähren, stellt man die Behälter in eine Kunststoffbox mit Deckel. Dies gewährleistet optimale Anzuchtbedingungen und sorgt für eine schnelle Keimung der Pflanzen durch das Prinzips eines Treibhauses.


 
Anzuchtbox für die Pflanzen
 
Sind die Pflanzen hoch genug, stellt man diese einfach zu den laufenden Kulturen hinzu.

Biete-Suche