Springschwänze

Springschwänze

Springschwänze Nahaufnahme 

Bei diesen 1-2mm großen Vertrettern der Futtertiere handelt es sich um Urinsekten.
Sie sind ein ideales Froschfutter welches gerne auch von den großen Arten verspeist wird.
Desweitern sind sie unabdingbar bei der Aufzucht von Jungfröschen, da sie leicht zu züchten,
klein genug und sehr eiweißhaltig sind.
Springschwänze sind eine der unabdingbaren Standbeine einer guten Froschhaltung.
 

Zucht:


Als Zuchtbehälter eignen sich sämtliche Behältnisse ab 0,5l bis zu 20l mit Deckel ohne Probleme.
In diese wird nun feuchte Kokoswürfelchips, Fasertorf oder Kokoshumus eingebracht, dieses dient
als Zuchtsubstrat und darf nie zu trocken werden, es sollte aber auch nicht nass sein.
Gefüttert werden die Springschwänze mit Fischfutter/ Trockenhefe oder gemahlenenen
Matzinger Hundeflocken.
Es gibt noch viele andere Futtermittel die von den Springschwänzen verwertet werden, da diese
als Detritus-, Algen-, Pollen und Pilzfresser für die Humusbildung in den Bodenschichten leben.
Alternativ habe ich auch ein spezielles Springschwanzfutter mit einem Freund entwickelt, welches
speziell auf die Bedürfnisse der Insekten abgestimmt ist.

Gefüttert wird immer nur so viel wie innerhalb von 2 Tagen gefressen werden kann, damit
wird Schimmel und ein zu schnelles umkippen der Kulturen vermieden.


Tip: 
Beim Quellen von Kokoshumusziegeln ergibt sich die richtige Feuchte, wenn man den Ziegel mit
2-3L kochendem Wasser übergießt. Dies sterilisiert gleichzeitig auch das Zuchtmedium.


Zur Entnahme legt man in die Dosen ein Stück Xaxim, Weißtorf oder einfach nur einen feuchten Schwamm.
Dieser wird dann im Terrarium abgeklopft. Nach ein paar Monaten (in der Regel 2-3 Monate) brechen die
Zuchten schlagartig zusammen, deshalb sollte man regelmäßig neue Ansätze machen um dem vorzubeugen.
 

weiße Springschwänze

 

Rosane Springschwänze

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