Wachsmotten

Die Larven der kleinen Wachsmotte sind die reinsten Energiebomben für unsere Pfleglinge, durch den hohen Nährstoffgehalt (insbesondere Fett) liefern sie gerade geschwächten Tieren genug Nährstoffe, um sie besser hochzupäppeln (z.B. abgemagerte Tiere nach einer Wurmkur).
Durch diesen hohen Gehalt ist es auch klar, dass dieses Futter nur ein Leckerlie darstellen sollte.
 
Alle Larvenstadien können verfüttert werden an:

  • Frösche aus dem tinctorius-Komplex,
  • Frösche der Gattung Phyllobates

Die kleinen Raupenstadien können an Erdbeerfröschchen, wie auch alle anderen kleinen Arten, ohne Bedenken verfüttert werden.

 kleine Wachsmotte: links weiblich, rechts männlich
 
 
  Larvenstadien der Motte

 

Zucht:


Zur Zucht verwende ich eine umgebaute Systembox mit Deckel, die ein Fassungsvermögen von ca. 20l besitzt. Als Belüftung wurde oben im Deckel ein Gazestreifen eingeschweißt. Seitlich wurde ein Edelstahlring mit der Box verschraubt, dazu wurde noch zwischen der Box und dem Ring ein ausreichend dimensionierter Gardinenstoff eingebracht, der ein Loch besitzt. Durch dieses Loch erfolgt die Entnahme der Larvendosen, sowie das Einbringen von neuen Futteransätzen. Verschlossen wird der Stoff mittels einen wiederverschließbaren
Kabelbinder.
 


Zuchtbox Deckel mit Gaze  
 
Seitliche Entnahmeöffnung  


Das Loch wird mittels eines lösbaren Kabelbinders zugezogen, somit ist ein Ausbrechen von Motten verhindert.  Maden könnten sich zwar durch den Stoff fressen, jedoch halten sich diese eigtl. nur im Substrat auf und kommen nur zur Verpuppung an die Behälterwände.


laufender Zuchtansatz  


Frisch bestückte Zuchtbox. Diese enthält etwas Eierkarton, einen alten Wachsmadenansatz mit Raupen und neue Futteransätze mit frischen Substrat.  


frisch bestückte Zuchtbox  

Zuchtsubstrat:


Für die Wachsmottenzucht verwende ich folgendes Rezept:

  • 100g Matzinger gemahlen
  • 100g Haferflocken
  • 40gr Honig
  • 20g Bierhefe
  • Glycerin (Nur so viel wie nötig ist, um eine leicht feuchte Konsistenz zu bekommen!)

 

Zuchtverlauf:


Die Zeit vom Schlupf aus dem Ei bis zum Falter dauert ca. 6-7 Wochen und verläuft am optimalsten unter Temperaturen über 25° bis maximal 30°.
Jede 2te Woche werden 2 neue Döschen mit Substrat in die Box eingebracht. Zum verfüttern nimmt man einfach einen alten Ansatz und klaubt sich die Raupen mit einer Pinzette aus. Ist dieses System eingespielt hat man sehr wenig Wartungsaufwand.

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