Weizenblattlaus

Bei der Weizenlaus handelt es sich meist um 2 verschiedene Blattlausarten, welche nur Weizenpflanzen befällt,
um sich von deren Pflanzensaft zu ernähren. Die erste Art besitzt eine Größe von ca. 1mm und hat eine dunkelgrüne
Farbe mit schwarzen Beinen. Der Ertrag ist allerdings bei dieser Art sehr gering.
Bei der 2ten Art handelt es sich um eine graugrünliche Laus, bei der die geflügelten Stadien schwarz sind.
Der Ertrag ist höher als bei der bekannten Erbsenlaus bei entsprechend hoher Belichtungsdauer von 16 Std. täglich.
Durch die kleine Größe sind sie bestens geignet für kleine Pfeilgiftfrösche wie reticulata oder bei der Aufzucht von Jungfröschen.
Bei der Zucht kann es zu Problemen mit Erdfliegen oder kleinen Wespen kommen.

Weizenläuse

Weizenlaus Größenvergleich

Zucht:
Zur Zucht benötigt man mehrere Heimchendosen oder Rundbecher mit Deckel und ungedüngte Blumenerde
oder Kräutersaaterde. Man lässt den Weizen mehrere Stunden in Wasser aufquellen. Nach dem Quellen werden
die Dosen ca. 4cm mit der Erde aufgefüllt. Darauf legen wir gleichmäßig verteilt den Weizen und verschließen das Ganze
mit dem Deckel. Nach 2-3 Tagen an der Fensterbank ist der Weizen ausgekeimt und der Deckel kann entfernt werden.
Sobald die Pflänzchen 5-6cm erreicht haben impft man mit ein paar Läusen an und lässt den Ansatz 1 Woche in Ruhe.
Danach kann "geerntet" werden. Für eine laufende Zucht ist es nötig im Abstand von einer Woche neu anzusetzen,
damit eine kontinuierliche Zucht gewährleistet ist.
Die Läuse verringern ihre Vermehrung sobald die Beleuchtungsintensität 14 Stunden täglich unterschreitet.
In Wintermonaten und an Tagen mit wenig Licht muss mit einer Lampe die Zucht am Laufen gehalten werden.
Läuse bringen lebende Nachkommen durch Jungfernzeugung, erst bei Unterschreitung einer bestimmten Beleuchtungsdauer
werden winterharte Eier gelegt und die Zucht bricht zusammen.

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